Eric Orsenna, bekannt für Hervorragende literarische Reportagen wie "Weiße Plantagen" und "Lob des Goldstroms", ist zwei Jahre lang auf den Spuren des Wassers um den Erdball gereist, um zu verstehen warum unsere wichtigste Ressource so ungleich verteilt ist. Er behandelt auch dieses Thema mit seiner ihm eigenen Poesie und scharfsinnigen Beobachtungsgabe und vermittelt dem Leser welche Bedrohungen unser Planet ausgesetzt ist, und wie die Lösungen in Zukunft aussehen könnten.
Der Debütroman der ehemaligen Sozialarbeiterin im Strafvollzug gleicht einer Fahrt in einer Wildwasserbahn, bei der unversehens die vorgegebene Strecke verlassen wird. Der Campingausflug von Krissi, Sarah und deren Mann endet schon bald in einer Katastrophe. Dies ist jedoch erst der Beginn einer reihe von Verwicklungen und kausaler Ereignisse. Erst zum Schluss erschließt sich dem Leser der wahre Hintergrund. Furchtbar lieb ist furchbar spannend und furchtbar überraschend.
Mit dem ersten Band "Die Blutlinie" gelang Cody McFadyen der perfekte Auftakt zu einer Reihe spannender und aufreibender Thriller. Sein neuster Roman "Ausgelöscht" übertrifft all seine Vorgänger und FBI Agentin Smoky Barrett muss mit ihrem Team erneut auf die Jagd nach einem skrupellosen Sereinkiller. Falls Sie nicht wissen, was eine Lobotomie ist, lesen Sie dieses Buch! Falls doch... lesen Sie es erst Recht!
Der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geworfen und nichts ist mehr, wie es war. Über Nacht gerät die Welt aus den Fugen, Flutkatastrophen, Erdbeben und enorme Wetterumschwankungen bedrohen die Zivilisation. Das wichtigste für Miranda und ihre Familie ist nun zu überleben. Eigentlich ist diesem Buch ein Jugendbuch, allerdingst werden die Themen wie Tod, Auswegslosigkeit, Angst unerfüllte Wünsche sehr rational behandelt und nichts verschönert. Es regt dazu an, darüber nach zu denken, wie kostbar Strom, fließendes Wasser und eine tägliche Mahlzeit sind. Auch wenn es anfangs recht schlicht geschrieben ist, kann das Buch zum Ende hin nicht mehr aus der Hand gelegt werden.
Auch Sachbücher können so spannend wie Krimis sein. Dieses Kunststück vollbringt Kurt Kreiler in seinem historischen Roman, der uns in die Zeit Elisabeths I. entführt. Eine wissenschaftlich fundierte Erzählung die uns auf die Spur des "anderen Shakespeare" bringt, nämlich des Earl of Oxford.
Der Autor wurde 1982 in Hamburg geboren und fing bereits mit zwölf Jahren zu schreiben an. 1999 erschien sein erster Roman "Crazy", der in 33 Sprachen übersetzt wurde und auch im Kino einen großen Erfolg verbuchen konnte.
Sein neues Buch spielt in New York und handelt von dem jungen Anton, der hier in einem amerikanischen Imbiss arbeitet. Sein Arbeitgeber ist ein früherer Freund seiner Mutter und er erzählt ihm Geschichten aus der Vergangenheit. Auch die Mitarbeiter seines Chefs, lassen ihn in ihre Familiengeschichten eintauchen. Gleichzeitig hat der Roman noch eine zweite Handlungsebene, die um Ausbruchsversuche aus der legendären Haftanstalt Alcatraz kreist.
Wie der Autor diese Geschichten alle zusammen führt ist äußerst interessant und warmherzig geschrieben.
Ein schönes Geschenk, zum Beispiel zum Vatertag
Ein wundervoller Historienroman vom Erfinder der SWR-Bestenliste. Jürgen Lodemann erzählt eine tatsächliche Begebenheit, die sich 1550 in Galway ereignet hat. Patrick Lynch, Sohn eines der bedeutendsten Männer der Stadt, tötet den jungen Spanier Juan Gomez, nachdem dieser ihm seine Verlobte Agnes ausgespannt hat. Sein Vater hat die tragische Aufgabe, über ihn zu richten.
Ein geniales Buch aus einer Epoche Galways, in der keltischer, protestantischer und katholischer Glaube nebeneinander lebbar schienen, vom Autor hervorragend recherchiert - nicht nur für Irland-Fans.
Elfi Höfer empfiehlt:
Die Autorin wurde 1964 in Schwaben geboren und arbeitet seit zwanzig Jahren bei der Zeitschrift "Stern".
2001 zog sie nach Amerika und davon handelt dieses Buch. Es ist aufgeteilt in 16 verschiedene Kapitel und handelt zum Beispiel von kalifornischen Schönheitschirurgen, die in der Zeit der Oscar-Verleihung keinen Schlaf finden. Von Stars und Sternchen, die ihre Auftritte wie militärische Operationen planen und von Dachdeckern die bei Regen Plastikfolie empfehlen...
Toll geschrieben, äußerst witzig und immer mit einem Augenzwinkern gegenüber ihrer neuen Heimat.
Max Mangold empfiehlt:
An seinem 18. Geburtstag wird bei Ryan Knighton "Retinitis pigmentosa" diagnostiziert, eine angeborene, unheilbare Krankheit, die langsam zum Verlust des Augenlichtes führt.
Der Autor beschreibt in dem Buch auf witzige, ironische, aber auch melancholische Weise, wie die Diagnose sein Leben verändert hat.
"Augenzeuge" ist kein Mitleid forderndes Buch, sondern zeigt die tragikomische Selbstüberprüfung eines Mannes, der sich einer Verwandlung unterziehen muss und dabei auf eine spannende Reise geht.
Ich selbst fand das Buch so spannend, dass ich es kaum weglegen konnte und freue mich schon auf die Verfilmung des Buches, für welche der blinde Autor gerade das Drehbuch schreibt. Mit diesem Werk kann man wahrhaft die Welt mit den Augen eines Blinden neu entdecken.